FaceYoga und Resilienz: Sorgenfalten? Ohne mich! (Copy)

 
 
 

Nicht nur der Alterungsprozess treibt uns Sorgenfalten ins Gesicht, auch Kummer oder Stress tragen dazu bei, dass Falten entstehen. Gerät unsere Seele aus dem Gleichgewicht, schlägt das nicht nur auf die Ausstrahlung, es spiegelt sich auch im Zustand unserer Haut. Starke Emotionen bilden tiefe Falten, wie die Zornesfalte, indem wir unsere Stirn runzeln oder die Lippen aufeinanderpressen. Um den Sorgenfalten nicht nur Abhilfe zu verschaffen, sondern auch vorzubeugen, ist es optimal, wenn FaceYoga und Resilienz Hand in Hand gehen.

FaceYoga und Resilienz als Powerteam

Resilienz bezeichnet die Fähigkeit mit Krisen, Stress und Traumata sowie mit negativen Gefühlen wie Wut, Angst und Verzweiflung umzugehen. Sie ist das Geheimnis innerer Stärke und befähigt uns achtsam und ruhig die Ursachen eines Problems zu bestimmen und Lösungen zu finden. Menschen mit ausgeprägter Resilienz halten Belastungen besser stand, weil sie Situationen annehmen, statt in den Widerstand zu gehen. Sie suchen nicht nach Schuldigen, sondern nach konstruktiven und nachhaltigen Möglichkeiten und Wegen, die Situation zu verbessern oder aufzulösen.

Genau die gleichen Fähigkeiten helfen uns, den äußeren Anzeichen von Krisen und Stress mit FaceYoga nachhaltig vorzubeugen und die Zeichen, die sie in unserem Gesicht, unserer Haut und Ausstrahlung hinterlassen, zu mildern. Sie unterstützen uns dabei, die Übungen konsequent und mit Freude in unseren Alltag zu integrieren.

So erhalten wir mit dem Einsatz von Gesichtsgymnastik und positivem Denken ein ganzheitliches Powerteam, das uns zu positiver Ausstrahlung, einem jugendlicheren Aussehen und mehr Lebensqualität verhilft.

Schauen wir uns nun an, welche Übungen aus FaceYoga und Resilienz wir zu einem Kraftpaket gegen Sorgenfalten schnüren können.

«Indem Face Yoga dir durch äußeren Einfluss zu mehr Selbstbewusstsein verhilft, unterstützt es dich auch beim Aufbau einer starken Resilienz in deinem Inneren.»

- Tamara Golliez

Die Nr. 1 der Sorgenfalten: die Zornesfalten

Sorgenfalten kennen wir vor allem aus dem Gesicht, in das sie sich gern und schnell eingraben und uns einen mürrischen, schlecht gelaunten oder gar bösartigen Eindruck verleihen. Die zwei bekanntesten Arten, die senkrechten Zornesfalten und die waagerechten Stirnfalten empfinden wir als besonders lästig.

Die Zornesfalten (auch 11er-Linien oder Glabellfalten) entstehen zwischen den Augenbrauen. Sie sind so unbeliebt, weil sie oft selbst dann bestehen bleiben, wenn unsere negativen Emotionen längst abgeklungen sind oder die Krise bewältigt wurde. Kurz: sie sind hartnäckig und führen deshalb zu Diskrepanzen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung, weil sie uns auch dann verstimmt wirken lassen, wenn wir es gar nicht mehr sind. So zwingen sie uns zur Rechtfertigung auf Grund von Vorurteilen oder Fehleinschätzung unserer Gemütslage durch unser Gegenüber.

Die häufigsten Ursachen für Zornesfalten sind:

  • Ausgeprägte Konzentration

  • Jahrelanges ausgedehntes Lesen in schlechtem Licht

  • Andauernde Bildschirmarbeit

  • Übermäßiges Grübeln, Zweifeln

  • Starkes Sonnenlicht

All diese Faktoren führen dazu, dass wir die Augenbrauen zusammenziehen oder die Augen zusammenkneifen. Durch diese sich wiederholenden Bewegungen graben sich die Falten tief in die Haut ein. Oft werden diese Bewegungen zur Gewohnheit und wir spannen die beteiligten Muskeln auch dann an, wenn wir es gar nicht bemerken oder kein Grund dafür vorliegt. Selbst familiäre Veranlagung kann hier eine Rolle spielen, z. B. wenn Du zu den Menschen gehörst, die ihre ringförmige Augenmuskulatur nur im Zusammenspiel mit den Augenbrauenmuskeln bewegen.

«Ein guter Teil der Lebenskunst ist die Resilienz»

- Alain de Botton

Der Zornesfalte entgegen wirken

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie wir der Entstehung von Zornesfalten ganzheitlich vorbeugen oder die Vorhandenen mildern können.

Rein äußerliche Mittel

  • Weniger Lesen auf E-Readern, Tablets oder PC und mehr in echten Büchern.

  • Während des Lesens oder Arbeitens am PC öfter in die Ferne schauen.

  • Blaulichtfilter am Bildschirm aktivieren.

  • Augen zwischendurch öfter schließen, damit sie sich befeuchten und entspannen.

  • Lese-/Bildschirm- oder Blaulichtbrille anschaffen.

  • Schlechte Lichtverhältnisse vermeiden.

  • Sonnenbrille benutzen.

  • Lach Smiley oder Spiegel an Bildschirm, Kühlschrank etc. kleben

  • und die eigene Mimik beobachten.

  • Gurkenscheibe zwischen die Augenbrauen legen.

FaceYoga Übungen gegen Sorgenfalten

Massage des breiten Stirnmuskels:
Lege den Knöchel eines Zeigefingers zwischen die Augenbrauen auf Höhe der Nasenwurzel und streiche mit sanftem Druck nach außen bis zum Haaransatz.
Wiederhole das mehrmals (min. 1 Min.) bis der Stirnmuskel sich wirklich entspannt.

Wenn Du stark ausgeprägte Zornesfalten hast, empfehle ich Dir meinen Kurs: Sorgenfalten? Ohne mich!


Innere Stärkung durch Resilienz

  • Übe positives Denken, in dem das Glas für Dich immer halb voll ist.

  • Zähle jeden Abend drei Dinge des Tages auf, für die Du dankbar bist.

  • Ertappst Du Dich bei einem negativen Gedanken, kehre ihn ins positive um und wiederhole ihn so drei Mal z. B.: „Ich bin hässlich und alt.“ wird zu

  • „Ich bin schön und habe mich super gehalten.“ (3x).

  • Übe Dich in Empathie, indem Du versuchst zu verstehen, woher das aggressive Verhalten Deines Gegenübers kommen kann und prüfe, ob es vielleicht gar nichts mit Dir persönlich zu tun hat.

  • Suche den Fehler nicht immer gleich bei dir.

  • Versuche nicht, es immer allen recht zu machen. Triff Deine Entscheidung achtsam und stehe dazu. Du kannst nicht allen gefallen. Lerne den Ärger und die Kritik der anderen auszuhalten, ohne dass Du Dich schlecht fühlst (Gläserne Wand).

Die Nr. 2 der Sorgenfalten: die Denkerfalten

Wer kennt sie nicht, die Quer- oder Denkerfalten, die waagerecht über die gesamte Stirn verlaufen, als wäre jemand mit Kufen darüber gefahren. Die häufigsten Ursachen für die horizontalen Stirnfalten sind eine Überbeanspruchung des Stirnmuskels, der sich dann wie ein Raffrollo zusammenschiebt oder die Angewohnheit, beim Reden die Augenbrauen hochzuziehen.

Eine effektive und einfache Übung hilft Dir, diese Angewohnheiten zu überwinden, neue Verhaltensweisen aufzubauen und sie in Deinem Unterbewusstsein zu verankern.

Großen Stirnmuskel entspannen.
Klebe ein Post-it direkt auf Deine Stirn. Ein sanftes Ziepen (Zupfen) warnt Dich jedes Mal, wenn Du den Muskel unbewusst bewegst bzw. anspannst. Wenn der Stirnmuskel entspannt ist, spürst Du das Post-it nicht mehr. Du kannst dafür auch ein leichtes Heftpflaster (ohne Polster) verwenden, das hält länger auf der Haut.

Wiederhole diese Übung am Anfang so oft wie möglich, wenn du zuhause bist z. B. abends oder am Wochenende, damit Du Dir der unbewussten Anspannung Deines Stirnmuskels so oft als möglich bewusst wirst und durch bewusste Entspannung entgegenwirken kannst.

Du möchtest noch mehr Übungen und persönliche Anleitung per Video? Buche meinen Kurs oder Deine kostenfreie Gesichtsanalyse.

«Gehen FaceYoga und Resilienz Hand in Hand, verbinden sich äußere und innere Widerstandskraft zu einem unschlagbaren Team und verleihen uns eine Ausstrahlung von zeitloser Authentizität.»

- Tamara Golliez

FaceYoga und Resilienz: Hand in Hand ins Glück

Wir können weder Sorgen noch Sorgenfalten aus unserem Leben tilgen, aber wir können ihnen mit einer positiven Lebenseinstellung mutig und selbstbewusst entgegen treten und sie so in lösbare Herausforderungen und sympathische Lachfältchen verwandeln.

Alles, was wir dafür brauchen, erhalten wir durch die Integration von FaceYoga in unseren Alltag und den Aufbau einer starken Resilienz in unserer Psyche. Dieser ganzheitliche Ansatz, indem wir von außen und von innen den Stressfaktoren des Lebens entgegenwirken, schenkt uns ein jugendliche Ausstrahlung, nachhaltige Lebensqualität und mehr Freude im Sein.

Entscheide Dich noch heute gegen Deine Sorgenfalten und beginne mit einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch? Ich freue mich darauf, Dich kennen zu lernen.

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Tamara Golliez